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	<title>Comments on: „Und wie sehen Ihre Vorschläge aus?“</title>
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	<description>Freie politische Debatte</description>
	<lastBuildDate>Wed, 21 Oct 2009 07:16:00 +0000</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>By: flatter</title>
		<link>http://incorampublico.wordpress.com/2007/05/17/%e2%80%9eund-wie-sehen-ihre-vorschlage-aus%e2%80%9c/#comment-30</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 May 2007 17:48:15 +0000</pubDate>
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		<description>Tatsächlich ist Erwerbsarbeit Alleinerziehenden unzumutbar, so weit eine Kinderkrippe nicht zur Verfügung steht und ein Kind jünger ist als drei Jahre. Der Umkehrschluß ist selbstredend nicht zulässig. so daß eine pauschale Verpflichtung zur Aufnahme einer Erberbsarbeit nicht besteht. Es kommt auf den EInzelfall an, und hier wäre Sensibilität gefragt. Wenn ein Kind 2 Jahre und 11 Monate alt ist, wäre eine solche Entscheidung verständlich. Ist das Kind wesentlich jünger, sieht es anders aus. Da gerade für die beiden ersten Lebensjahre das Recht auf Elternzeit besteht, dürfte sich das Problem auf das dritte Lebensjahr beschränken. Auch das ist nicht schön, aber so wird die Diskussion sachlicher. Und zumindest wird niemand ernsthaft behautpten können, Väter könnten ihre Kinder in diesem Alter nicht auch betreuen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tatsächlich ist Erwerbsarbeit Alleinerziehenden unzumutbar, so weit eine Kinderkrippe nicht zur Verfügung steht und ein Kind jünger ist als drei Jahre. Der Umkehrschluß ist selbstredend nicht zulässig. so daß eine pauschale Verpflichtung zur Aufnahme einer Erberbsarbeit nicht besteht. Es kommt auf den EInzelfall an, und hier wäre Sensibilität gefragt. Wenn ein Kind 2 Jahre und 11 Monate alt ist, wäre eine solche Entscheidung verständlich. Ist das Kind wesentlich jünger, sieht es anders aus. Da gerade für die beiden ersten Lebensjahre das Recht auf Elternzeit besteht, dürfte sich das Problem auf das dritte Lebensjahr beschränken. Auch das ist nicht schön, aber so wird die Diskussion sachlicher. Und zumindest wird niemand ernsthaft behautpten können, Väter könnten ihre Kinder in diesem Alter nicht auch betreuen.</p>
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		<title>By: EJ</title>
		<link>http://incorampublico.wordpress.com/2007/05/17/%e2%80%9eund-wie-sehen-ihre-vorschlage-aus%e2%80%9c/#comment-29</link>
		<dc:creator>EJ</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 May 2007 11:56:30 +0000</pubDate>
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		<description>@ flatter : &quot;das ist nicht die Rechtsgrundlage&quot;

In meinem Wohnort, in dem es etwa seit 2 Jahren eine Krippe gibt, ist das dennoch Praxis. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Praxis gegen oder ohne die entsprechende Rechtgrundlage geübt wird. Die Gegend, in der ich wohne, ist sehr ländlich konservativ. Man weiß hier sehr viele übereinander. Die sozialle Kontrolle ist hoch. Bestimmte (katholische) Kirchengruppen z.B. würden eine solche Praxis der Mutter-Kind-Trennung sofort unterbinden, wenn sie ungesetzlich wäre.

Ich bin kein Jurist, aber ich schätze, da gibt es schon eine Regelung, mindestens einen Ermessensspielraum. Etwa so: &#039;Die Mutter muss die Gewähr dafür bieten, dass...&quot; Oder: &quot;Wenn die Mutter nicht die Gewähr dafür bietet, dass ...&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ flatter : &#8220;das ist nicht die Rechtsgrundlage&#8221;</p>
<p>In meinem Wohnort, in dem es etwa seit 2 Jahren eine Krippe gibt, ist das dennoch Praxis. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Praxis gegen oder ohne die entsprechende Rechtgrundlage geübt wird. Die Gegend, in der ich wohne, ist sehr ländlich konservativ. Man weiß hier sehr viele übereinander. Die sozialle Kontrolle ist hoch. Bestimmte (katholische) Kirchengruppen z.B. würden eine solche Praxis der Mutter-Kind-Trennung sofort unterbinden, wenn sie ungesetzlich wäre.</p>
<p>Ich bin kein Jurist, aber ich schätze, da gibt es schon eine Regelung, mindestens einen Ermessensspielraum. Etwa so: &#8216;Die Mutter muss die Gewähr dafür bieten, dass&#8230;&#8221; Oder: &#8220;Wenn die Mutter nicht die Gewähr dafür bietet, dass &#8230;&#8221;</p>
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		<title>By: flatter</title>
		<link>http://incorampublico.wordpress.com/2007/05/17/%e2%80%9eund-wie-sehen-ihre-vorschlage-aus%e2%80%9c/#comment-28</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 May 2007 10:47:04 +0000</pubDate>
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		<description>p.s.: Ein etwas größerer Schriftgrad würde mir gefallen, die Popups  finde ich nervig und eine Blogroll vermisse ich. Ansonsten: Weiter so ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>p.s.: Ein etwas größerer Schriftgrad würde mir gefallen, die Popups  finde ich nervig und eine Blogroll vermisse ich. Ansonsten: Weiter so <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: flatter</title>
		<link>http://incorampublico.wordpress.com/2007/05/17/%e2%80%9eund-wie-sehen-ihre-vorschlage-aus%e2%80%9c/#comment-27</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 May 2007 10:44:40 +0000</pubDate>
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		<description>Vorweg: Die Behauptung, Sozialämter könnten Mütter derart zur Arbeit zwingen, ist mir nicht nachviollziehbar. Es handelt sich dabei, so es geschieht, um einen Fall von Anmaßung und Kompetenzüberscheitung, wie man sie täglich gerade von Arbeits-und Sozialämtern kennt, aber das ist nicht die Rechtslage.
Somit landen wir mitten in einer sonst gern von Rechtkonservativen betriebenen Argumentation: Kinder brauchen Mütter, und Unterbringungsangebote sind Zwang. So spricht der Mixa, aber der ist ja auch Experte für Kinder und Familie. 
Mir liegt viel daran, Väter nicht einfach aus der Verantwortung zu entlassen und derart dafür zu sorgen, daß bald niemand mehr Kinder haben will, weil man die Mütter immer noch für blöd verkauft und auf der Arbeit sitzen läßt. Diese haben das entweder längst bemerkt oder lassensich eben weiter verkaspern. So skandalös der angegebene Fall auch wäre, er taugt nicht zum Argument, er gehört vor Gericht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vorweg: Die Behauptung, Sozialämter könnten Mütter derart zur Arbeit zwingen, ist mir nicht nachviollziehbar. Es handelt sich dabei, so es geschieht, um einen Fall von Anmaßung und Kompetenzüberscheitung, wie man sie täglich gerade von Arbeits-und Sozialämtern kennt, aber das ist nicht die Rechtslage.<br />
Somit landen wir mitten in einer sonst gern von Rechtkonservativen betriebenen Argumentation: Kinder brauchen Mütter, und Unterbringungsangebote sind Zwang. So spricht der Mixa, aber der ist ja auch Experte für Kinder und Familie.<br />
Mir liegt viel daran, Väter nicht einfach aus der Verantwortung zu entlassen und derart dafür zu sorgen, daß bald niemand mehr Kinder haben will, weil man die Mütter immer noch für blöd verkauft und auf der Arbeit sitzen läßt. Diese haben das entweder längst bemerkt oder lassensich eben weiter verkaspern. So skandalös der angegebene Fall auch wäre, er taugt nicht zum Argument, er gehört vor Gericht.</p>
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	<item>
		<title>By: Solon</title>
		<link>http://incorampublico.wordpress.com/2007/05/17/%e2%80%9eund-wie-sehen-ihre-vorschlage-aus%e2%80%9c/#comment-26</link>
		<dc:creator>Solon</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 May 2007 10:10:09 +0000</pubDate>
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		<description>Danke erst einmal für die ausführliche, argumentative Erwiderung auf meinen kleinen Kommentar-Einwurf zum letzten Artikel!

Das mit dem Zwang für &quot;Hartz-IV-Mütter&quot;, ihr Kind Krippen zu überlassen, das wusste ich auch nicht! Wirklich erschreckend.

Vielleicht haben sie Recht mit ihren Bedenken hinsichtlich negativer psychischer Folgen einer zu frühen Abgabe von Kindern an Kinderkrippen. Vielleicht ist es aber auch nicht so gravierend. Vielleicht ist es nicht so wichtig, dass die Mutter die Bezugsperson ist in den ganz jungen Jahren, sondern allgemein eine feste Bezugsperson? Eine feste Tagesmutter könnte hier also vielleicht besser sein als eine Kinderkrippen-Gruppe. Ich würde darauf vertrauen, dass Entwicklungspsychologen hier etwas zu sagen können. Auch wenn Psychologen häufig damit zu kämpfen haben, dass ihre Forschungsergebnisse nur akzeptiert werden, wenn sie dem allgemein üblichen &quot;gesunden Menschenverstand&quot; nicht widersprechen. ;-)

Aber schwerer wiegt natürlich ihr Einwand, dass Eltern in Versuchung geraten könnten, ihr Kind aus Bequemlichkeit abzugeben. Man könnte natürlich einwenden: Na, umso besser, dass das Kind solchen Eltern entfliehen kann! Aber das verhindert natürlich auch, dass Eltern im Umgang mit dem Kind dazulernen. Endet die Krippenzeit und die Eltern konnten durch die bisherige Versorgung des Kindes in der Krippe bei ihrer Bequemlichkeit bleiben, wächst so auch in Zukunft vielleicht keine richtige Beziehung zwischen Eltern und Kindern und statt in die Krippe wird das Kind dann halt später einfach vor den Ersatzvater und die Ersatzmutter Fernseher oder Computer gesetzt usw...

Es ist schwierig. Vermutlich würde hier nur eine neue Kultur der Konzentration auf die Bedürfnisse des Kindes helfen. Wie sie ja auch fordern. Das müsste vieles beinhalten. Man muss sich nur den Unterschied zwischen unserer heutigen Gesellschaft und dem angucken, wie Menschen früher gelebt haben. Unsere heutige Gesellschaft unterscheidet sich - zumindest für Kinder -  derart von den Gesellschaften, die bisher zu 99% der Menschheitsgeschichte das Leben von Kindern geprägt haben: Es gibt keine kleinen Gemeinschaften mehr, bei der die Kinder beständiger Teil des Lebens einer großen, sehr heterogenen Gruppe waren. Manche behaupten ja sogar, dass dieses alte &quot;Stammesleben&quot; in einer Kinderkrippe noch am ehesten wiederbelebt werden kann. Aber für die ersten drei Jahre braucht ein Kind vermutlich etwas ganz anderes und manche Kinder können mit einer Kinderkrippen- oder Kindergartengruppe vielleicht auch gar nichts anfangen. Was braucht das Kind... die entscheidende Frage halt.

Noch ein Satz zu ihrer Kritik am Sozialstaat allgemein: Es ist eben die Frage, ob man eine staatlich gelenkte Solidargemeinschaft möchte, die einerseits Zwang ausübt auf die Beitragszahler, dafür aber prekären Teilen der Gesellschaft zumindest die Sicherheit gewährt, nicht zu verhungen - um es mal etwas überspitzt zu formulieren (mehr wäre nötig, bessere Organisation dieser Aufgaben wäre nötig...). Oder ob man die Absicherung der Lebensrisiken jedem selbst überlässt. Ich befürchte, dass bei Letzterem viele erst recht auf der Strecke bleiben. Und wenn man nur den Starken die Absicherung selbst überlässt, wer soll dann einzahlen in das System, das die Schwachen mitträgt?

Sind also Korrekturen im Detail gefragt unter Beibehaltung des Prinzips der staatlich organisierten Solidargemeinschaft? Oder soll tatsächlich das gesamte Prinzip gar der &quot;Sozialen Marktwirtschaft&quot; gekippt werden?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke erst einmal für die ausführliche, argumentative Erwiderung auf meinen kleinen Kommentar-Einwurf zum letzten Artikel!</p>
<p>Das mit dem Zwang für &#8220;Hartz-IV-Mütter&#8221;, ihr Kind Krippen zu überlassen, das wusste ich auch nicht! Wirklich erschreckend.</p>
<p>Vielleicht haben sie Recht mit ihren Bedenken hinsichtlich negativer psychischer Folgen einer zu frühen Abgabe von Kindern an Kinderkrippen. Vielleicht ist es aber auch nicht so gravierend. Vielleicht ist es nicht so wichtig, dass die Mutter die Bezugsperson ist in den ganz jungen Jahren, sondern allgemein eine feste Bezugsperson? Eine feste Tagesmutter könnte hier also vielleicht besser sein als eine Kinderkrippen-Gruppe. Ich würde darauf vertrauen, dass Entwicklungspsychologen hier etwas zu sagen können. Auch wenn Psychologen häufig damit zu kämpfen haben, dass ihre Forschungsergebnisse nur akzeptiert werden, wenn sie dem allgemein üblichen &#8220;gesunden Menschenverstand&#8221; nicht widersprechen. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Aber schwerer wiegt natürlich ihr Einwand, dass Eltern in Versuchung geraten könnten, ihr Kind aus Bequemlichkeit abzugeben. Man könnte natürlich einwenden: Na, umso besser, dass das Kind solchen Eltern entfliehen kann! Aber das verhindert natürlich auch, dass Eltern im Umgang mit dem Kind dazulernen. Endet die Krippenzeit und die Eltern konnten durch die bisherige Versorgung des Kindes in der Krippe bei ihrer Bequemlichkeit bleiben, wächst so auch in Zukunft vielleicht keine richtige Beziehung zwischen Eltern und Kindern und statt in die Krippe wird das Kind dann halt später einfach vor den Ersatzvater und die Ersatzmutter Fernseher oder Computer gesetzt usw&#8230;</p>
<p>Es ist schwierig. Vermutlich würde hier nur eine neue Kultur der Konzentration auf die Bedürfnisse des Kindes helfen. Wie sie ja auch fordern. Das müsste vieles beinhalten. Man muss sich nur den Unterschied zwischen unserer heutigen Gesellschaft und dem angucken, wie Menschen früher gelebt haben. Unsere heutige Gesellschaft unterscheidet sich &#8211; zumindest für Kinder &#8211;  derart von den Gesellschaften, die bisher zu 99% der Menschheitsgeschichte das Leben von Kindern geprägt haben: Es gibt keine kleinen Gemeinschaften mehr, bei der die Kinder beständiger Teil des Lebens einer großen, sehr heterogenen Gruppe waren. Manche behaupten ja sogar, dass dieses alte &#8220;Stammesleben&#8221; in einer Kinderkrippe noch am ehesten wiederbelebt werden kann. Aber für die ersten drei Jahre braucht ein Kind vermutlich etwas ganz anderes und manche Kinder können mit einer Kinderkrippen- oder Kindergartengruppe vielleicht auch gar nichts anfangen. Was braucht das Kind&#8230; die entscheidende Frage halt.</p>
<p>Noch ein Satz zu ihrer Kritik am Sozialstaat allgemein: Es ist eben die Frage, ob man eine staatlich gelenkte Solidargemeinschaft möchte, die einerseits Zwang ausübt auf die Beitragszahler, dafür aber prekären Teilen der Gesellschaft zumindest die Sicherheit gewährt, nicht zu verhungen &#8211; um es mal etwas überspitzt zu formulieren (mehr wäre nötig, bessere Organisation dieser Aufgaben wäre nötig&#8230;). Oder ob man die Absicherung der Lebensrisiken jedem selbst überlässt. Ich befürchte, dass bei Letzterem viele erst recht auf der Strecke bleiben. Und wenn man nur den Starken die Absicherung selbst überlässt, wer soll dann einzahlen in das System, das die Schwachen mitträgt?</p>
<p>Sind also Korrekturen im Detail gefragt unter Beibehaltung des Prinzips der staatlich organisierten Solidargemeinschaft? Oder soll tatsächlich das gesamte Prinzip gar der &#8220;Sozialen Marktwirtschaft&#8221; gekippt werden?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: incorampublico</title>
		<link>http://incorampublico.wordpress.com/2007/05/17/%e2%80%9eund-wie-sehen-ihre-vorschlage-aus%e2%80%9c/#comment-25</link>
		<dc:creator>incorampublico</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 May 2007 06:56:28 +0000</pubDate>
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		<description>@ flatter

Da dürfte ein Mißverständnis vorliegen. Ich will gar nichts auf die Mutterrolle reduzieren, behaupte aber, dass die Rolle der Mutter - insbesondere im 1 . Lebensjahr (aber auch noch danach) - nicht zu ersetzen ist. Der Staat sollte m.E. nicht hergehen und mit Angeboten locken oder gar verpflichten dürfen, diese für die spätere Entwicklung des Kindes unwiederbringlich entscheidende Phase Mutter und Kind vorzuenthalten. Deshalb ist es auch kein Skanal, wenn das Sozialamt, wie von EJ im vorigen thread geschildert, arbeitslose alleinerziehende Mütter zwingen kann, ihr Kind an &quot;Krippe&quot; abzugeben. Das nehme ich zurück, weil zu schwach. Ungeheuerlich würde es eher treffen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ flatter</p>
<p>Da dürfte ein Mißverständnis vorliegen. Ich will gar nichts auf die Mutterrolle reduzieren, behaupte aber, dass die Rolle der Mutter &#8211; insbesondere im 1 . Lebensjahr (aber auch noch danach) &#8211; nicht zu ersetzen ist. Der Staat sollte m.E. nicht hergehen und mit Angeboten locken oder gar verpflichten dürfen, diese für die spätere Entwicklung des Kindes unwiederbringlich entscheidende Phase Mutter und Kind vorzuenthalten. Deshalb ist es auch kein Skanal, wenn das Sozialamt, wie von EJ im vorigen thread geschildert, arbeitslose alleinerziehende Mütter zwingen kann, ihr Kind an &#8220;Krippe&#8221; abzugeben. Das nehme ich zurück, weil zu schwach. Ungeheuerlich würde es eher treffen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: flatter</title>
		<link>http://incorampublico.wordpress.com/2007/05/17/%e2%80%9eund-wie-sehen-ihre-vorschlage-aus%e2%80%9c/#comment-24</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 May 2007 23:30:01 +0000</pubDate>
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		<description>Ein Nachschlag zum Thema &quot;Krippen&quot;: Was in der Debatte zu kurz kommt, ist die grundsätzliche Möglichkeit, auch Kleinkinder unter 3 Jahre betreuen zu lassen, ohne die Möglichkeit zu haben, sie bei Oma zu parken oder das privat zu finanzieren (das kann nämlich sehr teuer werden). Es ist nicht falsch, eine Infrastruktur dafür zu schaffen, und damit ist ja nicht verbunden, das Kind 5 Tage in der Woche abzugeben. 2 halbe Tage wären auch ein Anfang. 
Böse Schelte zu Deinem Satz: &quot;&quot;Dass der Mutter die Berufstätigkeit wichtiger ist als der eigene Nachwuchs[...]&quot;: Wieso immer die Mutter? Als alleinerziehender Vater, der seine jüngste schon als Kleinkind betreut hat (und nebenher studierte) ist es mir völlig schleierhaft, warum diese Aufgabe immer den Müttern zugeschoben wird. Ich halte es für kompletten Unsinn, hier auf die Mutterrole zu insistieren. Ich habe die Erfüllung meiner Aufgabe als &quot;Hausfrau und Mutter&quot; nie als defizitär empfunden und wage zu behaupten, daß meine Kinder das genau so sehen. Von daher empfehle ich eine andere Sichtweise: Emanzipation ist keine Frauensache, sie ist vor allem Männersache.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Nachschlag zum Thema &#8220;Krippen&#8221;: Was in der Debatte zu kurz kommt, ist die grundsätzliche Möglichkeit, auch Kleinkinder unter 3 Jahre betreuen zu lassen, ohne die Möglichkeit zu haben, sie bei Oma zu parken oder das privat zu finanzieren (das kann nämlich sehr teuer werden). Es ist nicht falsch, eine Infrastruktur dafür zu schaffen, und damit ist ja nicht verbunden, das Kind 5 Tage in der Woche abzugeben. 2 halbe Tage wären auch ein Anfang.<br />
Böse Schelte zu Deinem Satz: &#8220;&#8221;Dass der Mutter die Berufstätigkeit wichtiger ist als der eigene Nachwuchs[...]&#8220;: Wieso immer die Mutter? Als alleinerziehender Vater, der seine jüngste schon als Kleinkind betreut hat (und nebenher studierte) ist es mir völlig schleierhaft, warum diese Aufgabe immer den Müttern zugeschoben wird. Ich halte es für kompletten Unsinn, hier auf die Mutterrole zu insistieren. Ich habe die Erfüllung meiner Aufgabe als &#8220;Hausfrau und Mutter&#8221; nie als defizitär empfunden und wage zu behaupten, daß meine Kinder das genau so sehen. Von daher empfehle ich eine andere Sichtweise: Emanzipation ist keine Frauensache, sie ist vor allem Männersache.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: incorampublico</title>
		<link>http://incorampublico.wordpress.com/2007/05/17/%e2%80%9eund-wie-sehen-ihre-vorschlage-aus%e2%80%9c/#comment-23</link>
		<dc:creator>incorampublico</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 May 2007 21:47:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://incorampublico.wordpress.com/2007/05/17/%e2%80%9eund-wie-sehen-ihre-vorschlage-aus%e2%80%9c/#comment-23</guid>
		<description>Nachtrag: Nach EJs Hinweis im vorigen thread läßt sich die These, wonach niemand gezwungen ist, sozialstaatliche Leistungen in Anspruch zu nehmen, nicht länger aufrecht halten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachtrag: Nach EJs Hinweis im vorigen thread läßt sich die These, wonach niemand gezwungen ist, sozialstaatliche Leistungen in Anspruch zu nehmen, nicht länger aufrecht halten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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